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Kurort Bad Salzig mit Heilquelle 
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Auf dieser Seite werden wir die Bemühungen und deren Ergebnisse zum Erhalt und der Weiterentwicklung des Kurgeländes Bad Salzig und die dazugehörigen Quellen erläutert.

Dies geschieht mittels einer Tabelle . Dabei sind die neuesten Ereignisse oben und die ältesten am Ende der Tabelle eingetragen.

                                                                                                                                                                                Ältester Eintrag

 

Datum

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Ereignis, Vorgang

 

  24.08.2016 Erschreckende Nachricht in der Rheinzeitung:

Das Börnchen hat aufgehört zu sprudeln

   
  02.05.2016 Auf Anfrage des Stadtratsmitgliedes Maifahrt antwortete der Bürgermeister, dass das Börnchen bald wieder in Betrieb gehen würde.    
  16.02.2016 Die Rheinzeitung berichtet über die Änderungen des Kurortegesetz.

Danach verlieren alle "staatlich anerkannte Fremdenverkehrsgemeinden" ab 2020 dieses Prädikat.

Für Bad Salzig bedeutet dies, dass unser Kurort kreisweit das höchste Prädikat vorweisen kann.

Einziges Heilbad im Unesco-Welterbe Mittelrheintal.

 
  25.11.2015 Die Deutsche Rentenversicherung teilt auf Anfrage des Bürgermeisters mit, dass im Bäderhaus sehr bald wieder die Entnahmestelle in Betrieb gehen werde.

Die Entnahmestelle wird aus Frostschutzgründen in diesem Jahr nicht mehr eröffnet

   
  29.07.2015 Die Rheinzeitung berichtet

Heilwasser: Stadt trägt Kosten für Überprüfung

 

   
  13.07.2015 Stadtrat beschließt die Übernahme der Kosten für die medizinische Prüfung des Börnchens    
  17.06.2015 Die Rheinzeitung titelt:

Das Salziger Börnchen weiterhin trocken

 

   
  02.11.2013 Die Rheinzeitung berichtet darüber, dass die Deutsche Rentenversicherung weiter in die Bad Salziger Reha-Klinik weiter investieren will.

In dem Bericht wird auch herausgestellt, dass Bad Salzig normalerweise die besten Vorraussetzungen habe, als im immer mehr in den Fokus rückende Gesundheitstourismus eine  bedeutende Rolle zu spielen. Dieser, auch von der FWG vertretende Position, wird leider immer noch von der Verwaltungsspitze und der Mehrheit des Stadtrates anders gesehen und daher auch nicht aktiv gefördert.

 
  03.12.2012 In Boppard ONLINE wird angekündigt, dass in Bad Salzig Messungen zur Überprüfung der Luftqualität durchgeführt  werden    
  31.08.2012 Die Rheinzeitung berichtet über die Anerkennung der Buchenauer Schwimmbadbohrung als Heilquelle.

Der FWG-Fraktionsvorsitzende Jürgen Schneider nimmt dazu wie folgt Stellung:
„ Die Anerkennung als Heilquelle durch Staatsministerin Dreyer zum jetzigen Zeitpunkt zeigt, dass es dem Bürgermeister Dr. Walter Bersch weiterhin nur darum geht, die Ortsbezirke Boppard und Bad Salzig zu spalten. Wer hat eigentlich das Interesse daran, das einzige Mineralheilbad im Unesco Welterbe gegen die Heilquelle (lediglich Wassertemperatur größer 20 Grad  C) auszuspielen? Besser wäre es doch, wir kämen in der Sache weiter und könnten endlich sagen, wann es wieder ein Schwimmbad in Boppard gibt“.

Bürgermeisterkandidat Spitz:
Sicher ist die Erlangung eines solchen Titels erfreulich. Aber das alleine reicht ja bei weitem nicht aus, da wir nicht über entsprechende Kureinrichtungen verfügen. Für was sollen wir Werbung machen? Warmes Wasser gibt es in jedem Haushalt. Unabhängig davon sollten wir uns über das Vorhandensein von warmen und mineralarmen Wasser freuen, was zum Schwimmen bestens geeignet ist. Dieses Wasser kann uns beim Betrieb eines Schwimmbads die Kosten senken und dafür sorgen das doch wieder in Boppard geschwommen werden kann.

Dieses Thema wird unter Schwimmbad weiterbehandelt.

 
  28.08.2012 Die Rheinzeitung berichtet, das infolge von Problemen bei der Pumpensteuerung die Quelle zur Zeit nur spärlich fließt.    
  25.06.2012 In der Rheinzeitung erscheint der Bericht "Bad Salziger Börnchen sprudelt wieder".

Dieser Bericht wurde nicht etwa von einem RZ-Reporter recherchiert und geschrieben, sondern er wurde von der Stadtverwaltung in Boppard geschrieben und 1 zu1 von der RZ übernommen. Zu dem beschriebenen Termin war von Seiten der Stadt nur der Bürgermeister und der Fotograf der Stadtverwaltung vertreten. Mitglieder des Stadtrates oder des Ortsbeirates oder gar der Ortsvorsteher von Bad Salzig war nicht geladen. Wenn der Ortsvorsteher der SPD angehört hätte, so wäre er sicherlich eingeladen worden.

Die Veranstaltung muss also als reine Wahlkampfaktion des Bürgermeisters bewertet werden, da bereits am 09.12.2012 der RZ-Reporter ausführlich über das Ereignis berichtet hatte.

 
  22.06.2012 RuB berichtet in mehreren Artikel über eine Inforationsveranstaltung zur Sanierung  der Leonorenquelle durch die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz.

Vertreter aus dem Ortsbezirk Bad Salzig waren dazu nicht geladen.  Der Ortsvorsteher von Bad Salzig und Bürgermeisterkandidat Spitz fragt in einem Artikel, ob dies nicht eine reine Wahlveranstaltung war.

   
  09.12.2011 Die Rheinzeitung berichtet:

Quelle sprudelt wieder aus der Tiefe
 

   
01.10.2011 Auch die Rheinzeitung berichtet

Das Heilwasser sprudelt bald kräftiger denn je
 

19.06.2011 Auch die Rheinzeitung berichtet

Die Leonorenquelle wird gereinigt
 

10.06.2011 In dem Internetseite der Stadt Boppard wird berichtet:

Die Deutsche Rentenversicherung wird an der Mittelrhein-Klinik Bad Salzig in Kürze Regenerierungsarbeiten für die Leonorenquelle durchführen. Der Hauptausschuss hat einer entsprechenden Vereinbarung, die Bürgermeister Dr. Walter Bersch zuvor mit dem Ersten Direktor der Deutschen Rentenversicherung Hartmut Hüfken getroffen hat, zugestimmt. 

23.11.2009 In der Stadtratssitzung wird die Tourismusstrategie 2015 beraten. Dort wird erstmalig mitgeteilt, dass Boppard nicht unter den Gewinnern des Ideenwettbewerbes ist.

Da unter anderem die Anforderungen des Kurortes Bad Salzig nicht genügend in dem Strategie berücksichtigt waren, wurde der Entwurf auf Antrag der FWG ( leider ohne die Stimmen der SPD-Fraktion)  zur entsprechenden Überarbeitung an den Ausschuss für Stadtmarketing zurück überwiesen.

(siehe auch Menüpunkt  Projekte -->Tourismusstrategie 2015)

29.07.2009 In einem Artikel berichtete die Rheinzeitung über Bad Breisig, eine der Gewinner des Ideenwettbewerbes der Kurorte.
10.04.2009 Die Verwaltung hat ein Ideenpapier zur Weiterentwicklung der Kurstadt Boppard mit dem Kurbezirk Bad Salzig  bei der ETI in Trier ein und  nimmt damit an dem Ideenwettbewerb der Landesregierung teil.
09.04.2009 In einem Leserbrief verspricht der SPD-Stadtratsfraktionsvorsitzende Hermann Noe das die SPD sich in enger Zusammenarbeit mit dem Bürgermeister nach besten Kräften dafür einsetzen wird, dass der Spitzenplatz des Kurortes Bad Salzig weiter ausgebaut wird. Gleichzeitig führt er aber an, dass Bad Salzig viel besser dasteht als die FWG dies immer Glauben mache will.

In diesem Zusammenhang zweifelt er die von der FWG errechnete Kenngrößen an und errechnet dabei nicht vergleichbare  Jahreswerte aus.

Auf der Internetseite Haushalt nehmen wir dazu entsprechend Stellung und führen entsprechende Fakten an

Eine abgespeckte Version wird als Leserbrief in Rund um Boppard veröffentlicht.

27.03.2009 Rund um Boppard berichtet in einem Artikel über den Ideenwettbewerb der Kurorte in Rheinland Pfalz.

In einem Leserbrief widerspricht unser Mitglied des Stadtrates Heinz Klinkhammer dem in dem Artikel vermittelte Eindruck, dass für den Kurort Bad Salzig bereits in der Vergangenheit durch eine Reihe durchgeführter bzw. eingeleiteter Maßnahmen eine positive Entwicklung in Gang gesetzt wurde. Diese Meinung vertritt auch der SPD-Spitzenkandidat der anstehenden Stadtratswahlen, der Bürgermeister der Stadt Boppard.

04.03.2009 Manchmal hat man ja einfach nur Glück.

Die Initiative der FWG, für die Weiterentwicklung des Kurortes Bad Salzig  auf professioneller Basis ein Konzept erstellen zu lassen, drohte nach der Durchführung des Runden Tisches zu versanden. Da kommt kommt unverhofft eine Initiative der Landesregierung zu Hilfe.

Das  Europäisches Tourismus Institut an der Universität Trier GmbH (ETI) hat im Auftrag verschiedener Heilbäderverbände und Länderministerien eine "Vergleichende Qualitätsbewertung von Heilbädern und Kurorten" in der Bundesrepublik durchgeführt.

In dieser schnitt der Kurort Bad Salzig unerwartet gut ab und belegte in einigen Positionen sogar Spitzenplätze. Verständlich wird dieses Ergebnis wenn man bedenkt, dass in die Bewertung die Stadt Boppard mit dem Kurbezirk Bad Salzig eingeflossen ist.

Das Land Rheinland-Pfalz hat sich daraufhin entschlossen, für seine 22 Kurorte einen Wettbewerb auszuschreiben. Die Heilbäder sind aufgefordert, "Ideenpapiere zu entwickeln, die das besondere Profil und die Alleinstellungsmerkmale des Kurortes im Rahmen einer Strategie betonen". Für die 5 Gewinner diese Wettbewerbes winken für die Erarbeitung eines entsprechenden Masterplanes und sich daraus ableitende Maßnahmen eine Förderung von bis zu 80 % in Aussicht gestellt.

Die Stadtverwaltung hat Bad Salzig zu diesem Wettbewerb angemeldet (siehe RZ-Bericht vom 04.03.2009). Ein einleitender Impulsvortrag wurde am 12.02.2009 von Herrn Prof. Dr. Heinz Quack von der ETI durchgeführt. In einem Workshop am 16.02.2009 mit  verantwortliche Akteure aus Bad Salzig, mit innovative Hoteliers und Gastronomen, lokale Politikern, Mitgliedern des städtischen Ausschusses für Stadtmarketing und Kultur sowie der Bürgermeister der Stadt Boppard und der Leiter der lokalen Tourist Information wurde die grundlegende Fakten des Bewerbungsschreibens unter Anleitung der ETI zusammengetragen. Einsendeschluss für das Bewerbungsschreibens ist Ende März.

28.11.2008

In einem Rheinzeitungsartikel kündigt die FWG an, dass sie die Durchführung des Runden Tisches nur als ein ersten kleinen Schritt ansieht. Sie wird weiterhin auf die Erarbeitung eines Konzeptes unter Einbeziehung überregionaler Experten drängen. In den nächsten Wochen sucht sie dazu das Gespräch mit allen beteiligten vor Ort, die von dem Gesundheitsstandort Bad Salzig betroffen sind.

31.10.2008

Die Rheinzeitung berichtet in einem Artikel und Kommentar über den Runden Tisch.

29.10.2008

 Die Durchführung des Runden Tisches brachten keine entscheidende Forschritte in der von der BG eingeleiteten Bemühungen, Bad Salzig als Gesundheitsstandort voranzubringen (siehe auch Zeitungsartikel vom 31.10.2008). Eine Unterstützung durch die Stadtverwaltung ist nicht zu erwarten, so dass weitere Impulse aus dem Ortsbezirk kommen müssen. Die Bad Salziger Mitglieder der Bürgergruppe werden das ihre dazu tun und hoffen auf Unterstützung aus der Bevölkerung.

28.10.2008

Mittels eines Leserbriefes in der Rhein-Zeitung reagierte die BG auf die am 23.10.2008 veröffentlichte Einladung

25.10.2008

Die Bürgergruppe informierte mögliche Teilnehmer des Runden Tisches. Sie übermittelte ihnen das gleiche Schreiben, welches auch  an den Leiter der Touristinformation gesendet wurde (siehe Datum 15.10.2008). Eine komplette Liste der eingeladenen Teilnehmer lag der BG nicht vor. 

23.10.2008

Die Rhein-Zeitung veröffentlichte folgende Einladung
Zur Sicherung und Weiterentwicklung des Ortsbezirks Bad Salzig im Welterbegebiet Oberes Mittelrheintal findet am Mittwoch, 29. Oktober, 15.30 Uhr, ein „Runder Tisch“ im Alten Bahnhof in Bad Salzig statt. Initiiert vom Ausschuss für Stadtmarketing und Kultur, sollen Gespräche mit den örtlichen Leistungsträgern ge­führt werden. Der neue Leiter der Tourist-Information Boppard, Stefan Rees, moderiert die Gesprächsrunde. Zum Gedanken- und Ideen-Austausch sind alle Interessierten eingeladen.

15.10.2008

Die Bürgergruppe informierte ausführlich den Moderator des Runden Tisches Herrn Rees, über die Vorgeschichte zu dieser Veranstaltung 

Wir erläuterten   unsere bisherigen Bemühung und sprachen speziell auch das Thema Masterplan der Landesregierung Gesundheitstourismus und Nutzung Glaubersalzquelle an.

Das Anschreiben und die beigefügten Schreiben sind über folgende Links nachzulesen

17.06.2008

Der Ausschuss für Stadtmarketing und Kultur beriet in seiner Sitzung über den BG-Antrag, der in der Stadtratssitzung vom 18.02.2008 in den Fachausschuss verwiesene wurde.  Leider schloss sich der Ausschuss nicht den in dem Antrag aufgeführten Argumenten an. Anstatt eine Studie in Auftrag zu geben, in der die Möglichkeiten der Weiterentwicklung des Mineralheilbades Bad Salzig im Weltkulturerbe Oberes Mittelrheintal ausgelotet werden sollten entschloss sich der Ausschuss einen 

Runden Tisch "Sicherung und Weiterentwicklung des Ortsbezirks Bad Salzig im Welterbegebiet Oberes Mittelrheintal

mit den örtlichen Leistungsträgern durchzuführen. Die Gesprächsrunde sollte von Herrn Rees, dem neuen Leiter der Tourist-Information übernommen werden. 

Wir begrüßen zwar, dass dieses Thema auf örtlicher Ebene diskutiert wird, halten aber weiterhin die Erstellung einer Studie mir überörtlicher Fachkompetenz für erforderlich.

28.04.2008

Erst in der Stadtratssitzung wurde den Stadträten die Anfrage der BG vom 08.04.2008 von der Stadtverwaltung mit einer Tischvorlage beantwortet.

Anstatt konkret auf die Fragen zu antworten schildert der Bürgermeister die bekannten Gegebenheiten, weist alle Vorwürfe von sich und erhebt dabei Vorwürfe gegenüber den Antragstellern:

Die Herstellung von "Öffentlichkeit" informiert die "Fachbehörden", die ggf. "Untersuchungen" anstellen können. Keine Antwort ob Verzichtserklärung in einem Ausschuss behandelt wurde. Nur die lapidare Antwort, das die Verwaltung nicht für die Überwachung des Kurortgesetzes zuständig ist.  Kein Hinweis darauf das versucht wurde diese Problem mit offensiven Maßnahmen positiv zu stabilisieren.

Die BG ist nach wie vor der Ansicht, dass man die geschilderten Probleme nicht einfach unter Verschluss hält und hofft dass es gut ausgeht. Statt dessen sollen die Probleme offensiv angegangen und gemeinschaftlich nach mittel- und langfristigen Lösungen gesucht werden. In diese Richtung zielt auch unser unten aufgeführte Antrag, der leider am 18.02.2008 in die Ausschuss für Stadtmarketing verwiesen wurde.

Leider wurde noch kein Sitzungstermin für diesen Ausschuss angesetzt, obwohl ein Stadtratsbeschluss eine Sitzung im Frühjahr vorschreibt. Eine entsprechende Mitteilung wurde von uns in der Stadtratssitzung gemacht.

28.04.2008

In einem Leserbrief verteidigt sich der Ortsvorsteher von Boppard, dass er bisher und zukünftig allen bisher allen Beschlüssen zu sinnvollen Investitionen und positiven Entwicklungen in allen Ortsbezirken zugestimmt habe.

Was sinnvoll und positiv ist entschied bisher aber immer der Bürgermeister; hier würde ein Blick zurück uns sicherlich weiterbringen.

24.04.2008

Wieder befassen sich zwei Leserbriefe mit diesem Thema, speziell mit den Ausführungen des Ortsvorstehers von Boppard Herrn Strömann vom Vortage.

Der Ortsvorsteher Spitz aus Bad Salzig wirft in seinem Leserbrief Herrn Strömann einseitige Polemik vor.

Herr Thorsten Wuth bedankt sich in seinem Leserbrief für die aufschlussreichen Äußerungen des Bopparder Ortsvorstehers. Die Bad Salziger wissen jetzt, wo sie dran sind.

23.04.2008

Die Diskussion über die Heilquelle Bad Salzig wurde in zwei Leserbriefen in der Rheinzeitung aufgegriffen:

In seinem Leserbrief warnt Herr Wilfried Minning vor einem Dominoeffekt. Er befürchtet nicht ohne Grund, 
dass bei einem Versiegen der Leonorenquelle auch der Name "Bad" Salzig in Gefahr gerät und dass die Geschichte des Bad Salziger Bades im Rathaus Boppard kein Thema ist.

Der Leserbrief des Bopparder Ortsvorstehers Strömann trieft vor Polemik. Machen sie sich selbst ein Bild. Nicht alleine, dass er zu der Koalition der Willigen gehört, die im Stadtrat nach dem Motto vorgeht:

versucht er auch noch durch flotte Sprüche die Bad Salziger zu veräppeln.

21.04.2008

In einem Leserbrief in der Rheinzeitung nimmt der Ortsvorsteher von Bad Salzig dieses Thema auf und fordert den Bürgermeister auf Farbe zu erkennen.

Wichtiger wäre es, wenn der Ortsvorsteher Spitz als Stadtverbandsvorsitzender der CDU seine Stadtratsfraktion dazu bewegen könnte die Bemühungen der Bürgergruppe Boppard geschlossen zu unterstützen (siehe Stadtratssitzung vom 18.02.2008).

18.04.2008

In einem Artikel berichtet die Rheinzeitung über dieses Thema und über einen Besuch unserer Stadtratsmitglieder Schneider und Klinkhammer bei dem SGD-Präsident Hans-Dieter Gassen.

07.04.2008

Aufgrund des von der Stadtverwaltung ohne Beteiligung der städtischen Gremien ausgesprochene Verzicht die Bezeichnung "Kneipp-Kurort Boppard" zu führen, hat die Bürgergruppe Boppard eine Anfrage gestellt, ob ein ähnliches Vorgehen für Bad Salzig geplant ist.

23.02.2008

Die Rheinzeitung berichtete von den Beratungen des Stadtrates zu dem Tagesordnungspunkt  Studie Mineralheilbad.

22.02.2008

In einem Artikel der Wochenzeitung Rund um Boppard wird von der Beratung des Tagesordnungspunktes  Studie Mineralheilbad berichtet. Aus unserer Sicht waren Teile dieser Beratung nicht richtig dargestellt, sodass wir einen entsprechenden Leserbrief in der Wochenzeitung veröffentlichten.

18.02.2008
Stadtrat

 

 

 

 

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18.02.2008

In der Stadtratssitzung wurde der  BG-Antrag:

Sic
herung und Weiterentwicklung des Mineralheilbades Bad Salzig im Weltkulturerbe Oberes Mittelrheintal

beraten. Damit wollen wir erreichen, dass in einer professionellen Studie untersucht wird, welche Möglichkeiten vorhanden und welche Maßnahmen einzuleiten sind, um den einzigen Kurstandort Bad Salzig  im Weltkulturerbe Oberes Mittelrheintal zur erhalten und weiter zu entwickeln

Ziel der Studie soll es insbesondere auch sein, den Standort Mittelrheinklinik optimal zu unterstützen und zu sichern. Deshalb soll auch eine enge Zusammenarbeit mit der Deutschen Rentenversicherung angestrebt werden. Sowohl für die Mittelrheinklinik Bad Salzig als auch für die Stadt Boppard können so wertvolle Synergieeffekte erzielt werden.

Nach groben Schätzungen könnte eine solche Studie 25.000 € kosten, für die eine 55%-Förderung durch das Leader-Förderprogramm zu erwarten ist.

Leider argumentierte der Bürgermeister diesen Antrag ab. Er trug dafür Argumente vor, die praktisch schon  Ergebnis der Studie vorwegnehmen sollten. Z.B. führte er an, dass:

  • dass die Kurgelände und die Quellen nicht im Besitz der Stadt sind
  • dass Magenbeschwerden nicht mehr mit Heilquellenwasser behandelt werden
  • dass er keine Möglichkeiten sieht einen Investor zu finden
  • dass andere klassische Kurorte Probleme haben
  • dass im Antrag keine genau Zielbeschreibung beinhalte
  • dass bei der Insolvenz der Kurklinik Belgrano im Ortsbezirk Boppard eine solche Studie  nicht beantragt habe
  • dass die klassische Kur tot sei
  • und dass der Antrag nicht von einem Fachausschuss beraten wurde.

Leider ließ sich die Mehrheit der Stadtratsmitglieder durch die destruktive Argumente des Bürgermeisters beeinflussen und verwiesen den Antrag in den Ausschuss für Stadtmarketing und Kultur damit er dort von den Fachleuten "formuliert" und mit "Zielsetzungen" ausgestattet. werde.

Damit wurde also ein Antrag mit einem Kostenvolumen von 25.000 € in den Fachausschuss zurückverwiesen, der auch als Förderantrag an Leader gestellt werden soll. Zeitgleich wurde von der Stadtverwaltung folgende Förderanträge an Leader gestellt:

Touristische Attraktivierung Rheinufer Boppard mit Musikpavillion              ca. 100.000 €                           Bauwipfelpfad Fleckertshöhe                                                                            ca. 100.000 € 
Klettersteig Hirzenach                                                                                           ca. 25.000 €
Taufbecken St. Severus                                                                                      ca. 100.000 €
Pfarrgarten Herschwiesen                                                                                     ca. 50.000 €

Es wäre sicherlich einmal interessant nachzuforschen, wann diese Anträge von Fachausschüssen beraten und formuliert wurden.

05.02.2008

In der  Haupauschusssitzung wurde der Antrag  vom Bürgermeister mit der Begründung nicht zugelassen, dass Boppard nicht für das ganze Tal zuständig wäre. Den Versuch eine Kooperation mit den anderen Kommunen würde an der Bereitschaft der Kommunen scheitern.

Die Bürgergruppe konnte dieser Argumentation nicht folgen und hat daraufhin einen entsprechenden, nur auf Bad Salzig zugeschnitten neuen Antrag  formuliert und dem Stadtrat vorgelegt.

01.02.2008

Die Bürgergruppe Boppard e.V. beantragt die Durchführung einer Studie zur Untersuchung der Weiterentwicklungsmöglichkeiten des  Gesundheitswesen, insbesondere für den Bereich Kuren und Wellness, im Welterbegebiet Oberes Mittelrheintal (Förderung Leader).
19.11.2007

 

 

 

19.11.2007

 

 

 

 

19.11.2007

 

In der Stadtratssitzung vom 19.11.2007 antwortete die Stadtverwaltung wie folgt:

Bereits in der Sitzung des Stadtrates vom 27.11.2006 wurde wiederholt darauf hingewiesen, dass die Stadt Boppard in der betreffenden Angelegenheit weder antragsberechtigt ist, noch war.
Die anhaltenden Bemühungen der Stadt Boppard zielen darauf, dass seitens der Genehmigungsbehörde das angestrebte Unterschutzstellungsverfahren von Amts wegen betrieben wird.

In der gleichen Sitzung wies der Fraktionsvorsitzende der BG Jürgen Schneider darauf hin, dass laut Schreiben des Landrates am den VVV (16.11.2006) jeder, somit auch die Stadt Boppard antragsberechtigt sei. Auch sei der Auftrag (15.11.2006) des Stadtrates an die Verwaltung ein Konzept über die Vermarktung und Auslastung der Heilquelle noch nicht begonnen, geschweige den umgesetzt wurde.

Er bedauerte, dass seitens der Verwaltung keinerlei Bemühungen zu erkennen seien, den Kurstandort Bad Salzig zu stärken, erhalten und zu sichern.

04.11.2007 Nachdem man ein ganzes Jahr nichts gehört hat, wurde von der Bürgergruppe Boppard am 04.11.2007 folgende Anfrage für die Stadtratssitzung zum 19.11.2007 gestellt:

Hat die Verwaltung bereits ein entsprechendes Antragsverfahren in die Wege geleitet und wie weit ist das Verfahren fortgeschritten?

06.12.2006 In einem Artikel der Rheinzeitung vom 06.12.2006 wird die Frage aufgeworfen, wer die Kosten für die Wiederinkraftsetzung des Heilquellenschutzgebietes tragen soll.
01.12.2006 In Rund um Boppard vom 1.12.2006 war zu lesen, das  die auch ein entsprechender SPD-Antrag im Ortsbeirat Bad Salzig eingereicht wurde.
27.11.2006

Am 27.11.2006 wurde daraufhin auf Antrag der BG folgender Stadtratsbeschluss einstimmig gefasst:

  • 1. Die Verwaltung wird beauftragt, unverzüglich die Rechtsansprüche der Stadt Boppard für den Ortsbezirk Bad Salzig gegenüber der Deutschen Rentenversicherung zu sichern. Dies bedeutet, dass die Verfahren zur Festsetzung eines Heilquellenschutzgebietes sowie zur Erlangung einer wasserrechtlichen Erlaubnis sofort zu betreiben sind.

  • 2. Die Verwaltung wird beauftragt, gemeinsam mit der Eigentümerin der Heilquelle ein Konzept zur Auslastung und Vermarktung der Heilquelle zu erstellen.

 

15.11.2006 Daraufhin hat die Bürgergruppe für die Stadtratssitzung einen entsprechenden Antrag zur Sicherung der Heilquellen eingebracht. 
14.11.2006 In der Sitzung des Hauptausschusses vom 14.11.2006 teilte der Bürgermeister mit, dass die Rechtsverordnung als Heilquellenschutzgebiet zum Schutz der Bad Salziger Quellen seit 2004 abgelaufen ist. 
16.11.2006

 

 

 

 

 

16.11.2006

 

 

 

 

 

 

 

 

 

16.11.2006

 

 

 

 

 

 

16.11.2006

Dankenswerter Weise  hat der Verkehrs- und Verschönerungsverein das brisante Thema aufgegriffen und unter anderen den Ortsvorsteher von Bad Salzig, den Bürgermeister von Boppard  und den Landrat informiert. Der Sachverhalt wurde in folgenden  Zeitungsartikel veröffentlicht.  
                                                                           Rheinzeitung vom 16.11.2006
                                                                           Rund um Boppard vom 17.11.2006

Unverständlicherweise, so der VVV, hätten weder die Deutsche Rentenversicherung (früher LVA) als Betreiberin der Quellen noch die Stadt Boppard die Verlängerung der entsprechenden Rechtsverordnung betrieben.

Stimmt nicht, sagt Boppards Bürgermeister Dr. Walter Bersch: "Die Stadt Boppard hat am 9. Juni 2004 an die SGD-Nord geschrieben und darum gebeten, das Ganze noch einmal zu überprüfen." Als Stadt könne Boppard dies aber nicht beantragen, habe die SGD beschieden. Dies müsse der Betreiber - in diesem Fall die Deutsche Rentenversicherung tun, so Bersch. 

Wir wollen an dieser Stelle nicht auf den rechtlichen Hintergrund dieses Vorgangs eingehen. Aber es sei die Frage erlaubt, warum der beschriebene wichtige Sachverhalt nicht zeitnahe in den städtischen Gremien behandelt und gemeinschaftlich nach Lösungen gesucht wurde. Liegt es vielleicht daran, das dieses Problem insbesondere für Bad Salzig von besonderer Wichtigkeit ist.

Interessant ist die Stellungnahme des Landrates auf den Brief des Verkehrs- und Verschönerungsverein (VVV) Bad Salzig:


Ihr Schreiben habe ich geprüft und kann Ihnen Folgendes mitteilen:

Der Erlass der Rechtsverordnung eines Heilquellenschutzgebietes erfolgt von Amts wegen und bedarf keines gesonderten Antrages. Eine Anregung zur Unterschutzstellung kann von jedermann erfolgen. Zuständig für den Erlass solcher Rechtsverordnungen ist die Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord als obere Wasserbehörde.

Die Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord prüft die Notwendigkeit des Erlasses solcher Rechtsverordnungen. Nach meinen Informationen hat hierüber im Jahr 2004 Schriftverkehr stattgefunden, der meiner Behörde allerdings nicht vorliegt.

Ich werde Ihr Schreiben daher an die Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord mit der Bitte um Prüfung weiterleiten

 

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